Texte zum Liederabend von Saskia Klumpp und Anita Keller am 3.3.2001


Feature Dez00
  von Saskia Klumpp und Viola Karl


Das Programm

Richard Wagner (1813-1883)
Wesendonck-Lieder

Der Engel
Stehe still
Im Treibhaus
Schmerzen
Träume

Zdenek Fibich (1850-1900)
Aus den Bergen
Klavierzyklus auf Gedichte von J.Vrchlickı

Die Stille der Nacht
Der Adler
Die Natur und der Dichter
Der Zauber der Nacht
Der wilde Bach
Das Herz des Dichters
Die alles überstrahlende Liebe

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Edward Elgar (1857-1934)
Sea Pictures

Sea Slumber Song
In Haven (Capri)
Sabbath Morning at Sea
Where Corals Lie
The Swimmer

Programmhefttexte:

Die Liedzyklen : Richard Wagners Wesendonck-Lieder und Edward Elgars Sea Pictures

Die Wesendonck-Lieder nehmen eine auffällige Sonderstellung in Richard Wagners Werk ein. Diese liegt zunächst begründet in der Gattung an sich, denn Wagner war kein "Liedkomponist": Er komponierte die vergleichsweise geringe Anzahl von 25 Liedern und liedhaften Kompositionen, bei denen es sich auch nach Wagners eigener Einschätzung größtenteils um periphere Gelegenheitskompositionen handelt. Von diesen heben sich jedoch deutlich die fünf Lieder auf Gedichte von Mathilde Wesendonck (1828-1902) ab, die als einzige einen großen Bekanntheitsgrad erreicht haben und über die Wagner selbst urteilte: "Besseres als diese Lieder, habe ich nie gemacht, und nur sehr weniges von meinen Werken wird ihnen zur Seite gestellt werden können." (Wagner an Mathilde Wesendonck am 09. Oktober 1858)
Über die Textvorlagen läßt sich Ähnliches kaum sagen: Die Gedichte Mathilde Wesendoncks, mit der Wagner zwischen 1852-58 jene legendäre Liebesbeziehung pflegte, sind von eher bescheidener poetischer Qualität. Ursprünglich wollte Wagner die Lieder Fünf Dilettanten-Gedichte für eine Frauenstimme mit Pianoforte-Begleitung nennen, was sein Verleger wohl vereitelte. Wagner vertonte die Texte in den Jahren 1857/58, auf dem Höhepunkt der Liebesbeziehung zu Mathilde Wesendonck und kurz vor ihrem durch die immer größer werdenden Spannungen zwischen den Ehepaaren Wagner und Wesendonck herbeigeführten Ende. Und er vertonte sie parallel zur Arbeit an Tristan und Isolde und eng mit dieser verknüpft: Mehr als nur Anklänge an das Lied Im Treibhaus finden sich im Vorspiel zum dritten Akt des Tristan, in enger Beziehung mit der Duettszene im zweiten Akt steht das Lied Träume. Wagner schrieb darüber am 28.09.1861 wiederum an Mathilde Wesendonck: "Auch das Bleistiftblatt des Liedes fand ich, aus dem die Nachtszene entstanden. Weiss Gott! Mir gefiel das Lied besser als die stolze Szene! Himmel, das ist schöner als Alles, was ich gemacht!"
Man kennt die Wesendonck-Lieder vor allem als Orchesterlieder, wobei die originale Version tatsächlich die Klavierfassung ist. Wagner selbst stellte lediglich noch eine Fassung der Träume für kleines Orchester und Sologeige her, die er Mathilde Wesendonck am 23. Dezember 1857, während ihr Mann auf Geschäftsreisen war, als Geburtstagsständchen darbringen ließ und so den Eklat auslöste, der in der Trennung sowohl von Mathilde Wesendonck als auch von seiner Frau Minna gipfelte. Später schrieb er noch eine intime Instrumentalfassung des gesamten Zyklus für eine kleine, fast solistische Streicherbesetzung. Die bekannte Version für großes Orchester entstand erst nach Wagners Tod um 1893/94 durch den Dirigenten Felix Mottl.
Sir Edward Elgar, der Komponist der Sea Pictures, wurde in Broadheath, Worcester, im Jahr 1857 geboren, in dem Jahr also, in dem Richard Wagner die Wesendonck-Lieder komponierte. Erstaunlicherweise läßt sich über die Sea Pictures manches sagen, was in ähnlicher Form auch für die Wesendonck-Lieder zutrifft: Die Sammlung der fünf Gedichte, die Elgar 1897 und 1899 vertonte und am 3. Oktober 1899 beim Norwich Festival uraufführte, wurde aus verschiedenen Gründen oft kritisiert als der Musik nicht ebenbürtig. Sie trifft der Vorwurf des Altmodischen oder des "Angestaubt-Seins", und abgesehen von der eher oberflächlichen Verbindung durch das Motiv des Meeres gäbe es keine wirkliche thematische Bezogenheit unter den Texten, wie man es von einem Zyklus erwarten würde. Dabei wird übersehen, daß es über das Meeres-Motiv hinaus einen thematischen Faden gibt, der sich um den Tod und die Vergänglichkeit einerseits und das Unvergängliche, das ewige Leben bzw. die ewige Liebe andererseits rankt und der sich konsequent durch den Zyklus zieht. Am offensichtlichsten liegt dieser thematische Faden in den beiden groß angelegten Liedern zutage: In Sabbath Morning at Sea scheint das Meer eine Metapher des Todes zu sein, der wie ein großer Ozean auf der Reise der Seele in die Ewigkeit, gen Himmel, durchquert werden muß. Im letzten Lied, The Swimmer, klingt neben dem Thema des Unendlichen, Ewig-Dauernden kaum überhörbar die Todessehnsucht dessen an, der sich euphorisch in die todbringende Sturmflut stürzen würde, um dorthin zu gelangen, wo kein Licht verblaßt und keine Liebe nachläßt. Wir begegnen diesem thematischen Faden auch in den beiden anderen Zyklen: Die erwähnten Themen aus The Swimmer, das Beglückende des Dauernden der Liebe und die Todessehnsucht dessen, der davon eine Ahnung erhascht hat, erinnern stark an den Duktus von Wagners / Wesendoncks Lied Träume. Wie Elgars The Swimmer ist es das Abschlußlied des Zyklus und erhält dadurch besonderes Gewicht. Zumindest das Motiv der ewig währenden und mit ihrem Licht alles überstrahlenden Liebe prägt auch jenen Text Vrchlickıs, der Fibichs Klavierzyklus Aus den Bergen beendet. Während jedoch bei Elgar das Meer derjenige Teil der Natur ist, der die Metaphern und Bilder für die Themen von Ewigkeitserfahrung und Liebe liefert und die menschliche Seele spiegelt, so ist es bei Vrchlichı/Fibich die Bergwelt. In allen drei Werken aber fungiert die Natur, metaphorisch überhöht, als Ort mystisch-religiöser Entgrenzungserfahrung. Zurück zu Elgars Sea Pictures: Es gibt ein Lied, das innerhalb des Zyklus eine Sonderstellung einnimmt: Das zweite Lied, In Haven, entstand als einziges zwei Jahre vor den anderen und war in seiner ursprünglichen Fassung wie die Wesendonck-Lieder ein Klavierlied, während die später komponierten von Anfang an als Orchesterlieder konzipiert waren. Wäre der ursprüngliche Titel von In Haven beibehalten worden, so könnte man ihn als programmatisch für das oben genannte tieferliegende Thema des Zyklus bezeichnen: Er lautete Love Alone Will Stand. Das Gedicht stammt wiederum von einer Frau, der der Komponist in großer Liebe verbunden war: seiner Frau Caroline Alice, mit der er von 1889-1920 glücklich verheiratet war und die die Textvorlagen zu einigen seiner frühen Lieder lieferte. Am Rande sei erwähnt, daß Elgar, ein unersättlicher und begeisterter Wagner-Rezipient und -Aufführer, in dessen Kompositionen es vor allem in der Periode 1890-1900 zahlreiche direkt nachweisbare Spuren von Motiven aus Wagners Werken gibt, im Jahr seiner Heirat mit Caroline Alice Roberts zum ersten Mal Wagners Träume dirigierte. Ungeachtet der oben erwähnten Kritik an den Texten gehören die Sea Pictures zu den beliebtesten Vokalwerken Elgars, zu dessen bevorzugten Musikformen die Gattung Lied genauso wenig wie bei Wagner zählte. Insbesondere durch die Enigma-Variationen, das Oratorium The Dream of Gerontius und durch die fünf populären Pomp and Circumstances-Märsche mit dem legendären Krönungslied für König Eward VII, Land of Hope and Glory, wurde Elgar berühmt und zum englischen Komponisten schlechthin. Wenngleich er auf dem europäischen Festland seltener aufgeführt wird, fand und findet der 1904 für sein Kompositionswerk Geadelte in einem Ausmaß nationale Anerkennung, wie sie seit Purcell keinem Komponisten Englands zuteil geworden ist.

Saskia Klumpp

Zdenek Fibich - "Aus den Bergen" Klavierzyklus auf Gedichte von Jaroslav Vrchlickı


Der tschechische Komponist Zdenek Fibich lebte von 1850 bis 1900. Er war Sohn einer alten, wohlhabenden Försterfamilie und erhielt seine Schulbildung in Wien und Prag und seine musikalische Ausbildung in Prag (u.a. bei Smetana). Außerdem studierte er bei Ignaz Moscheles, Ernst Friedrich Richter und Salomon Jadassohn am Leipziger Konservatorium. Dort lernte er die deutsche romantische Literatur und Musik kennen und schätzen und geriet ganz in ihren Bannkreis. 1868/69 verbrachte Fibich in Paris, wo er unterrichtete und Klavierabende bei reichen Familien gab. Der junge Künstler war enttäuscht vom dortigen konservativen Musikleben, besonders vom Pomp der großen Opern und widmete sich deswegen intensiv der Bildenden Kunst, besuchte Galerien und Ausstellungen, bis er sich 1869 nach Mannheim wandte. Dort nahm Fibich Unterricht bei Vincenz Lachner - einem Wagnerverehrer - in Kontrapunktlehre. 1870 kehrte er als zwanzigjähriger mit reichen Erfahrungen aus drei damals bedeutenden europäischen Musikzentren nach Prag zurück. Hatte er bis dahin fast nur deutsche Lieder (Chamisso, Heine u.a.) komponiert, so wandte er sich nun der tschechischen nationalen Strömung zu und vertonte z.B. den tschechischen Dichter Hálek. Zu jener Zeit prägte der 26 Jahre ältere Kollege Smetana das Prager Musikleben und sorgte dafür, dass es das Niveau eines europäischen Musikzentrums erreichte. Schon 1873 dirigierte Smetana Fibichs Symphonische Dichtung "Othello" und sorgte 1874 dafür, dass dessen frühe Oper "Bukovin" uraufgeführt wurde. 1875-78 war Fibich 2. Kapellmeister am Nationaltheater und 1878-81 Chordirektor der russischen Kirche in Prag. Danach lebte er von der Komposition und als Privatlehrer. Sein Unterricht war sehr angesehen und diese praktischen Erfahrungen ließ er in ein 30bändiges Lehrwerk einer theoretischem und praktischem Klavierschule münden.
Fibich war ein sehr belesener und gebildeter Mann. Zu seinen Freunden gehörte der Dichter Jaroslav Vrchlickı und der Philosoph Otakar Hostinsky, von denen er die Libretti seiner Opern erhielt. Vrchlickı gehörte dem Kreis tschechischer Dichter "Lumir" an, der die tschechische Literatur um internationale und humanistische Aspekte bereichern wollte und die großen klassischen Dichter und Shakespeare bewunderte. Von Vrchlickı stammen nicht nur die Texte zum heute erklingenden Zyklus "Aus den Bergen", sondern auch zu einigen von Fibichs Melodramen, Kantaten und anderen Werken. Fibich starb im Alter von knapp 50 Jahren an Lungenentzündung, drei Wochen vor der Uraufführung seiner letzten Oper "Pád Arkuna" in Prag.
Fibichs Musik ist nicht offensichtlich tschechisch; obwohl folkloristische Melodien und Rhythmen durchaus in seiner Kammermusik vorkommen, sind sie doch nebensächlich. Fibich konnte sich weder zu Lebzeiten noch nach seinem Tod als typisch tschechischer Komponist etablieren. Diese Plätze nahmen Dvorák, Smetana und später Janacek ein. Dvorák und Smetana galten als unverwechselbar tschechisch und waren deswegen in ihrem Land, das seine nationale Identität unter anderem stark aus der Musik zog, sehr beliebt. Es war sozusagen Fibichs Pech, dass er ein Allrounder war, der sich musikalisch international und vor allem an Deutschland orientierte. Während Dvorák den typisch slawischen und Smetana den typisch böhmischen Komponisten darstellen, war Fibich von deutscher Kultur und Musik geprägt. Seine Erziehung und Ausbildung war durch deutsche Musik, vor allem Schumann, Weber (besonders "Der Freischütz") und Wagner beeinflusst. Er schrieb und sprach zu einem großen Teil in deutscher Sprache und seine ersten Werke und über 170 Lieder komponierte er auf deutsche Texte. Es ist auffallend, dass seine Opern über tschechische Themen nur heroisch-patriotische Inhalte haben und die bei anderen tschechischen Komponisten üblichen komischen Dorfszenen völlig fehlen. Über die Hälfte seiner Bühnenwerke basieren auf europäischer Literatur: auf Schiller, Shakespeare, Byron und auf der griechischen Tragödie. Dennoch war es Fibich, der Smetana zu seinem berühmten Zyklus "Ma vlast" ("Mein Vaterland" mit einem Programm, vom Komponisten als schlichte verbale Aussage formuliert) und auch Dvorák zu Tondichtungen inspirierte und zwar durch seine Melodramen. Fibichs Melodramen (gesprochene Deklamation mit Orchesterbegleitung) in der Nachfolge und Weiterentwicklung Bendas lösten eine regelrechte tschechische Woge an Melodram-kompositionen aus. Das Verhältnis von Wort und Musik ist in diesen Dramen auf das Feinste abgewogen. Fibich verfasste sechs Konzertmelodramen: "Der Weihnachtstag" und "Der Wassermann" nach den tschechischen Volksballaden in K.J. Erbens dichterischer Verarbeitung, "Die Rache der Blumen" nach Vrchlickıs Übersetzung eines Freiligrath-Gedichtes, "Die Ewigkeit" nach einer Ballade von Rudolf Mayer sowie "Die Königin Emma" und "Hakon", beide nach dichterischen Vorlagen von Jaroslav Vrchlickı. Vier davon wurden als Klaviermelodramen konzipiert, "Der Wassermann" und "Hakon" sind Orchestermelodramen. Durch die Bewältigung der großen konzertant-orchestralen Melodramform bereitete Fibich den Boden für das Projekt eines großen szenischen Melodrams. Er verwirklichte diese Idee als Zyklus von drei abendfüllenden Vorstellungen (Der Trilogie "Pelops' Brautwerbung", "Die Sühne des Tantalos" und "Der Tod des Hippodamia" nach Jaroslav Vrchlickı). Außerdem komponierte Fibich sieben Opern, drei Symphonien, mehrere Symphonische Dichtungen und Schauspielouvertüren, Kammermusik (Quintett für Violine, Violoncello, Klarinette, Horn und Klavier, ein Klavierquartett, zwei Streichquartette) und zahlreiche Klavierstücke.
Der bekannteste und am häufigsten gespielte Klavierzyklus heißt "Stimmungen, Impressionen und Erinnerungen". Der Klavierzyklus Fibichs "Malirské studie" (Gemäldestudien) op.56 basiert auf seinen Eindrücken zu fünf berühmten Bildern. In diesen Tonbildern setzte er seine lebenslange Liebe zur Bildenden Kunst in Musik um. Es war sein letztes vollendetes Werk.
Fibichs Klavierzyklus "Z hor" ("Aus den Bergen") op. 29 stammt aus den Jahren 1887/1888 und basiert auf Gedichten von J. Vrchlickı. Die Gedichte sind den Klavierstücken vorangestellt. Ob Fibich die Musik direkt zu den Gedichten komponiert hat oder ob er diese nachträglich den Stücken vorangestellt hat, ist unbekannt und auch nicht entscheidend. Denn die Texte werden nicht etwa abgebildet, sondern eher voller Poesie sinnbildlich ausgedeutet. Sie werden nicht vertont, sondern dienen nur als eine Art Hintergrund, auf dem sich die Ton-malereien entfalten. Die einzelnen Momente der literarischen Schilderung verbindet und verallgemeinert Fibich zu Stimmungszeichnungen. Aber auch ohne die Texte bilden die Klavierstücke eigenständige musikalische Dichtungen. Fibichs Eindrücke aus den Alpen, wo er gerne und häufig seine Urlaube verbrachte, sind sehr wahrscheinlich ebenfalls in diesen Klavierzyklus eingeflossen. In den Bergen fand der Komponist seit seiner Kindheit immer wieder Ruhe und Frieden. Seine Naturliebe brachte er auch in verschiedenen Naturstudien zum Ausdruck. Er war Kenner und Sammler von Schmetterlingen und interessierte sich für Geologie und Geographie. Der Zyklus besteht aus sieben Teilen mit den Tempoangaben:
I. Andante placido
II.1.Con fuocoo
II.2.Poco lentoo
II.3.Sempliceo
II.4.Molto Allegro e precipitatoo
II.5.Allegro ma poco maestosoo
II.6.Tranquilloo
Auffallend ist die teilweise sehr ausgefeilte dynamische Differenzierung, die Fibich in dem Zyklus vorschreibt. Innerhalb weniger Takte verlangt der Komponist fortissimo und dreifaches piano. Alle sieben Sätze basieren auf einem kurzen musikalischen Einfall, einer kleinen Figur, die im Lauf des jeweiligen Satzes ein- oder mehrere Male wiederkehrt. Deren Tonabfolge und Rhythmus taucht im Satz wiederholt auf, wenn auch teilweise verunklart durch Synkopen, Überschneidungen oder Dehnungen. Fibich legt großen Wert auf klangschöne und einfallsreiche Stimmungsbilder. Deswegen verzichtet er auf die konstruktive Durchformung seiner Stücke und wählt stattdessen freie phantasievolle Formen. Außerdem ordnet er die Harmonik einer überaus abwechslungsreichen, teilweise wie improvisiert wirkenden Melodik unter.

Viola Karl


Die Rechte an diesem Beitrag liegen bei den Autorinnen, bei denen wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

(zuerst erschienen als Beiträge zum Programmheft, 3.3.2001)